Fütterungs-Tipps

PETfit Fütterungsmengenempfehlung

Durch die Vielfalt der Rassen und Körperformen haben wir bei Hunden ein weites Spektrum der Körpergewichte von unter 1 kg bis über 80kg. Pauschale Angaben der Nahrungsmenge pro Hund oder pro kg Körpergewicht sind deshalb kaum möglich.

  

Labrador Hündin "Buffy" ist 10 Monate alt, wiegt 25kg und wurde mit PETfit aufgezogen.

Dackel-Mix Hündin "Pepsi" ist 11 Jahre alt, wiegt 6.5 kg und wurde ihr ganzes Leben nur mit PETfit Dog Menüs ernährt.

Die folgenden Mengenempfehlungen sind daher ausschließlich als Richtwerte zu verstehen.

Ausgewachsene normalgewichtige Hunde

PETfit Menü Tagesration (KG = Körpergewicht)

bis 5 kg KG:  40-50g pro kg KG
bis 15 kg KG: 25-30g pro kg KG
bis 50 kg KG: 20 -30g pro kg KG

Welpen benötigen die 2–3 fache Menge

Abwechslungsreiche Ernährung ist der beste Garant für eine optimale Nährstoffversorgung. Wir empfehlen, gesunden Hunden mindestens drei Pet-Fit Menüs im Wechsel zu füttern.

Viele Faktoren haben Einfluss auf die Tagesration der Nahrung:

1. Grundumsatz

Das ist jene Energiemenge, die bei mäßiger Bewegung durch das Futter ersetzt werden muss. Der Grundumsatz ist individuell sehr verschieden.

2. Leistungsumsatz


Je nachdem, wie aktiv Ihr Hund ist, variiert sein Energiebedarf. Quirlige Hunde, die viel spielen und herumtollen, haben einen höheren Leistungsumsatz als schlecht motivierbare Tiere, die rassebedingt eher ruhig sind.

Der Energiebedarf für Arbeit ist abhängig von der Dauer und Intensität der Belastung sowie von der Umgebungstemperatur. So kann der Energiebedarf bei z. B. Schlittenhunden, die an Rennen bei sehr kalten Temperaturen teilnehmen, bis zum Zehnfachen des Erhaltungsbedarfs ansteigen.

3. Körpergröße


Allgemein gilt, je größer ein Körper, desto relativ weniger Oberfläche hat er, desto weniger Wärmeabstrahlung, desto weniger Energieverlust über die Haut. Kleine Hunde brauchen im Verhältnis zur ihrer Körpergröße relativ mehr Futter als große Hunde.
(Regel: wächst das Volumen um das Dreifache, nimmt die Oberfläche nur um das Doppelte zu).

4. Alter:

Hier gilt es drei Lebensabschnitte zu beachten:

1. Das Wachstum (erhöhter Bedarf)
2. Erwachsene (Erhaltungsbedarf)
3. Alte Tiere (evtl. reduzierter Bedarf bei verringerter Bewegungsaktivität)

5. Haltung

Hunde, die in Gruppen in Zwingern gehalten werden, haben in der Regel einen höheren Bedarf als Hunde, die einzeln in der Wohnung gehalten werden.

Der ideale Ernährungszustand

Aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren ist für die Wahl der individuell richtigen Tagesration die Beurteilung des Ernährungszustandes von Hunden mittels des sogenannten BCS  (Body Condition Score, eine Körpermaß-Einteilung nach optischen Gesichtspunkten) sehr hilfreich.
Der Idealzustand wird in der Fachliteratur wie folgt beschrieben: Die Rippen sind tastbar, mit geringer Fettabdeckung. Die Taille ist von oben gut erkennbar, die Bauchlinie ist aufgezogen.

Tipps zur Fütterungsumstellung

Eine Fütterungsumstellung sollte immer langsam erfolgen, um dem Stoffwechsel Zeit zu geben, sich auf die neue Ernährung einzustellen.

Insbesondere bei empfindlichen Tieren empfehlen wir eine gleitende Umstellung für die Dauer von mindestens 14 Tagen. Dazu sollte jeden Tag vom alten Futter ein bisschen weniger und von der neuen PETfit Nahrung ein wenig mehr gegeben werden.